Der Bedarf, Fahrzeuge gegen das Abkommen von der Fahrbahn abzusichern oder möglichst die Unfallfolgen abzuschwächen, hat sich im Straßenbau schon mit Aufkommen des motorisierten Verkehrs entwickelt. Bei den ersten Autobahnen bzw. Autobahnbaustellen wurden die ersten Fahrtstreifentrennungen nur durch einen Abstand hergestellt, jedoch hat sich mit der Zeit sehr rapide ein Mindestschutz durchgesetzt.

Heutzutage erhöhen mobile Schutzwände in Baustellenbereichen deutlich die Verkehrssicherheit. Ihre Leitwirkung schützt Verkehrsteilnehmer vor Abkommen in den Gegenverkehr bzw. Baustellenbereich. Mobile Schutzwände sorgen aber ebenso für ein weitgehend sicheres Arbeite. Die technische Entwicklung im Bereich der Verkehrsabsicherung macht weiterhin stetig Fortschritte.

Auch die Richtlinien für die Sicherheit von Arbeitsstellen an Straßen (RSA), die zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Sicherheit an Straßen (ZTV-SA 97) sehen vor, dass im Bereich von Baustellen auf Autobahnen zur Absicherung der Verkehrsströme und zum Schutz der Arbeiter, transportable Schutzeinrichtungen errichtet werden sollen.

Sei es eine hohe Aufhaltestufe oder ein geringer Platzbedarf, gegenwärtig sind zahlreiche Schutzwandsysteme für spezifische Anforderungen verfügbar.

Mobile Schutzwände bestehen aus miteinander verbundenen Einzelelementen aus Stahl, Beton oder auch beidem, deren Eigenschaften in den TL-Transportablen Schutzeinrichtungen beschrieben werden. Sie müssen im Gegensatz zu Leitwänden umfassende Anprallanforderungen erfüllen. Die Schutzwandsysteme der ProTec-Familie (ProTec 50, ProTec 100, ProTec 120, ProTec 160)  bieten für jeden Einsatzbereich der ZTV-SA 97 die passende Lösung und sind dabei äußerst schmal und kompakt. Zum Erhalt des Verkehrsflusses bei Baumaßnahmen kann es erforderlich sein, dass der Verkehr durch eine Gasse auf der Gegenfahrbahn geführt werden muss, da die eigentliche Richtungsfahrbahn erneuert wird. Um diese entgegengesetzten Verkehrsströme verlässlich zu trennen, werden die einzelnen Schutzwandelemente kraftschlüssig miteinander verbunden und, je nach Erfordernis und Ausdehnung der Baumaßnahme, oft kilometerweit in Reihe aufgestellt. Bei Bedarf sind Sonderelemente wie z.B. Notöffnungen, Dilatationselemente und Kipplängenbegrenzer verfügbar. Dieses kompatible Baukastensystem macht ProTec-Schutzwandsysteme zur idealen Absicherung der Arbeitsstellen und Verkehrsteilnehmer. Die schmale Bauweise eines jeden Systems lässt große Ladekapazitäten auf LKWs zu und optimiert dadurch die Transportkosten. Die Systeme sind besonders schmal und leicht zu verbauen. Dabei können größere Mengen auf einen LKW geladen werden, womit eine termingerechte und wirtschaftliche Ausführung gewährleistet werden kann. Dies ist auch sicherheitstechnisch relevant, denn je schneller eine Verkehrsführung eingerichtet, umgebaut bzw. abgebaut ist, desto weniger wird in den Verkehrsfluss eingegriffen. Das bedeutet auch weniger Verkehrsbehinderung und somit weniger Stau.